Meine liebste Bank...
ist die Gartenbank!
Beschreibung

Nicht nur Kleingärtner fragen sich: Wieso kommt es bei dem vielen Mist, der allenthalben gemacht wird, nur zu so einem mickrigen Wachstum? Jedenfalls in der Wirtschaft. Andere Sachen wachsen doch schließlich auch. Die Staatsschulden wachsen, die Zukunftsangst wächst, der Jobabbau wächst, die Angst um den Arbeitsplatz wächst auch. Daran sieht man doch, es geht: Der Kapitalismus wächst sich selbst über den Kopf. – Bloß, wenn er jetzt nicht verschnitten wird, dann trägt er bald keine Früchte mehr! Die Leute in den Kleingärten wissen das, sie verstehen ’ne Menge vom Verschneiden. Und vom soliden Wirtschaften. Denn Kleingärten sind Orte, wo nicht die Schwarzarbeit blüht, sondern die Gartenarbeit ruft. Dort ist man sein eigener Arbeitgeber. Dort fühlt man sich nicht als Zwerg, sondern man hat, bei Bedarf, selber einen. Oder mehrere. Und auf der Gartenbank sitzen die Menschen nicht als Opfer einer Bank, sondern als deren Eigentümer… Natürlicherweise kann da die liebste Bank des Kleingärtners nur die Gartenbank sein.

PS: Man muss keinen Kleingarten haben, um das genauso zu sehen.